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Wenn ein kleines Unternehmen fernab der Haupt- oder irgendeiner Großstadt irgendwo im ländlichen Raum Süddeutschlands sich den Namen „Meier . Germany“ gibt, dann verweist dies auf eine bemerkenswerte Qualität des Unternehmens: die Selbstironie.

Maier, Müller, Schulze. Der Name MEIER gehört nicht nur zu den häufigsten Familiennamen in Deutschland, der Name MEIER wird im Deutschen auch ganz unterschiedlich geschrieben: Meyr, Meyer, Maier, Meier, Mayer, Mayr. Dementsprechend muss der Name zur genauen Abklärung in der Regel buchstabiert werden. Eine gängige Erklärung für MEIER lautet: „Großes M und kleine Eier.“

Diese mehrdeutige Namensklärung war Ausgangs-punkt für die Entwicklung des Unternehmens-Logos. Seine Elemente: die Umrisslinie von einem Ei, in dessen Zentrum ein großes M, das seine unsichtbare Basislinie im Mittelpunkt der Konstruktion des „magischen Ei-s“ hat.  Dahinter, zur Hälfte verdeckt, eine Eiform, deren Fläche gefüllt ist; möglicherweise auch der Schatten des „M“-Ei-s.

Die erste Version als Holz oder Linolschnitt, das „M“ in Serif-Schrift (in Times)  signalisiert die Vorliebe des Unternehmens zu Naturmaterialien und das Bekenntnis zur ökologischen Aufbruchsstimmung in den 1980er-Jahren.


Das aktuelle Meier-Logo ist digital geglättet, die handwerklichen Spuren wurden gelöscht, das „M“ hat die Serifen verloren. Ansonsten hat sich konzeptionell wenig verändert: zwei Eier, die Eiform im Vordergrund wird durch ein großes „M“ gefüllt, das in die Mitte der Eiform versetzt ist. 






Das hälftig verdeckte zweite Ei komplettiert die Zweier-Gruppe: Großes M (Arial) und Eier = Meier.